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Motiv zum Spiel Text lernen und abwechselnd aufsagen
KI-generiertes Bild — keine Aufnahme aus einer Sendung

Text lernen und abwechselnd aufsagen

Ein Paar bekommt drei Minuten, um denselben Text auswendig zu lernen, während die anderen es laut stören dürfen. Danach sagen beide den Text Satz für Satz im Wechsel auf, und gewonnen hat das Paar, das am weitesten kommt, ohne zu stocken.

Mitspielende
4–12
Spieldauer
20 Min.
Vorbereitung
10 Min.
Schwierigkeit
Mittel
Ort
Drinnen

Ein Blatt mit Ablauf, Regeln und Einkaufsliste zum Abhaken.

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So läuft das Spiel

  1. Einen Text schreiben

    Acht bis zehn Sätze, die nicht vorhersehbar sind: ein erfundener Wetterbericht mit Zahlen, eine Wegbeschreibung mit Straßennamen, ein Rezept mit Mengen. Je Paar derselbe Text, zweimal ausgedruckt oder abgeschrieben. Reime und bekannte Gedichte sind tabu, die kann immer jemand schon.

  2. Lernzeit starten

    Das erste Paar setzt sich an den Tisch, bekommt beide Zettel, die Stoppuhr läuft. Ab jetzt drei Minuten Musik, und alle anderen im Raum tun, was ihnen einfällt, um das Paar abzulenken. Wer will, stellt sich dazu und zählt laut rückwärts.

  3. Zettel einsammeln

    Nach drei Minuten nimmt die Spielleitung beide Zettel weg. Eine Minute Pause, in der das Paar nicht miteinander reden darf — das ist die zweite Hürde, weil die meisten jetzt absprechen wollen, wer welchen Satz nimmt.

  4. Im Wechsel aufsagen

    Person A beginnt mit dem ersten Satz, B folgt mit dem zweiten. Die Spielleitung liest im Original mit und stoppt beim ersten Fehler. Die Zahl der korrekten Sätze wird notiert, dazu die Zeit vom ersten bis zum letzten Wort.

  5. Nächstes Paar, neuer Text

    Jedes Paar bekommt einen eigenen Text gleicher Länge, sonst hört das zweite Paar beim ersten mit. Wer schon dran war, darf beim nächsten Paar stören.

Die Regeln auf einen Blick

  • Beide Personen lesen denselben Zettel; nach drei Minuten wird er eingesammelt.
  • Während der Lernzeit läuft Musik, und die anderen Paare dürfen reden, singen und Fragen stellen. Anfassen ist nicht erlaubt.
  • Aufgesagt wird im Wechsel: Person A den ersten Satz, Person B den zweiten, und so weiter.
  • Ein falsches Wort, ein ausgelassener Satz oder mehr als fünf Sekunden Pause beenden den Versuch.
  • Gewertet wird die Zahl der fehlerfrei aufgesagten Sätze. Bei Gleichstand gewinnt die kürzere Aufsagezeit.
  • Die Spielleitung liest mit und pfeift beim ersten Fehler ab.

Warum der Wechsel das Spiel ist

Allein einen Text zu lernen ist eine Fleißaufgabe. Zu zweit im Wechsel aufsagen ist etwas anderes: Jede Person muss den ganzen Text kennen, aber nur jeden zweiten Satz sagen, und dabei mithören, ob der andere gerade richtig liegt. Wer nur seine eigenen Sätze lernt, fällt beim ersten Aussetzer des Partners mit. Die Paare, die gewinnen, sind die, die während der Lernzeit trotz Lärm leise miteinander gelesen haben, statt jeder für sich.

Die Pause ohne Absprache nach dem Einsammeln ist bewusst gesetzt. Ohne sie verabreden die Paare eine Satzverteilung und der Wechsel wird zur Formsache.

Wie lang der Text sein darf

Zehn Sätze mit je acht bis zwölf Wörtern sind für drei Minuten mit Störung schon viel. Die meisten Paare kommen auf vier bis sechs Sätze. Wer den Text auf sechs Sätze kürzt, bekommt Paare, die durchkommen, und dann entscheidet die Zeit — auch das ist eine brauchbare Variante für einen kurzen Abend.

Zahlen sind das Gemeinste. Eine Temperatur, eine Hausnummer, eine Uhrzeit, und schon stockt es an genau dieser Stelle. Drei bis vier Zahlen je Text reichen.

In der Sendung

Beim Sommerhaus der Normalos hieß das Spiel „Lippenbekenntnisse“ und lief in der vierten Folge der ersten Staffel als zweites Spiel um den Nominierungsschutz. Dort mussten die Paare einen Text unter erschwerten Bedingungen lernen und im Wechsel aufsagen; womit genau erschwert wurde, ist aus den Episodenführern nicht ersichtlich. Musik und ein voller Raum sind die Hausfassung davon.

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