
Fragen aus dem Einbürgerungstest
Die Gruppe beantwortet dreiunddreißig Fragen aus dem amtlichen Einbürgerungstest, jede mit vier Antwortmöglichkeiten. Gewonnen ist, wenn die vorher festgelegte Zahl richtiger Antworten erreicht wird — oder, im Wettkampf, wer die meisten hat.
- Mitspielende
- 2–12
- Spieldauer
- 30 Min.
- Vorbereitung
- 15 Min.
- Schwierigkeit
- Mittel
- Ort
- Drinnen
Ein Blatt mit Ablauf, Regeln und Einkaufsliste zum Abhaken.
Passt zu
Gesehen in
- Big Brother Staffel 14 · Folge 22
Woher wir das wissen
- Big Brother – Folge 22: Big Brother live – Wer muss um den Verbleib im Container zittern? — Die offizielle Streamingseite führt Folge 22 der Ausgabe 2024 und nennt das Lernen für den Einbürgerungstest ausdrücklich im Inhalt der Livefolge nach Woche drei. (abgerufen 11.09.2026)
- Big Brother 2024 Live-Show heute Abend: Einbürgerungstest, Nominierung und Exit — Die Vorschau zur Entscheidungsshow vom 25.03.2024 beschreibt den Einbürgerungstest, vier durch die Joyn-App ausgewählte Prüflinge und das bei Bestehen verdoppelte Einkaufsbudget. Sie ordnet die Aufgabe ausdrücklich der abendlichen Liveshow zu. (abgerufen 11.09.2026)
- Big Brother (D) S14E22: Tag 21: Die Entscheidung — Bestätigt Staffel 14, Folge 22 mit TV- und Streamingpremiere am 25.03.2024. Der Titel enthält Tag 21, nicht Tag 22; die Folge wird hier unabhängig vom Bewohnertag identifiziert. (abgerufen 11.09.2026)
- Big Brother 2024 Aufgabe der Woche: Bewohner lernen für den Einbürgerungstest — Bezeichnet den Einbürgerungstest als Aufgabe der dritten Woche in Staffel 14. Vier Prüflinge beantworteten jeweils acht Fragen; insgesamt gab es 21 richtige Antworten bei einer geforderten Punktzahl von 24. Die Aufgabe war nicht bestanden. (abgerufen 11.09.2026)
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KIFragenkatalog zum Einbürgerungstest
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Die 310 amtlichen Fragen samt Lösungen stellt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge frei ins Netz; gedruckte Übungshefte gibt es im Buchhandel.
Zum amtlichen Fragenkatalog (BAMF)
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So läuft das Spiel
Fragen ziehen
Aus dem amtlichen Katalog mit 300 allgemeinen Fragen und zehn Fragen zum eigenen Bundesland werden dreiunddreißig ausgewählt — so ist auch der echte Test aufgebaut. Wer es sich einfach machen will, nimmt einen der Musterbögen, die es dazu gibt.
Quizmaster bestimmen
Eine Person liest vor und spielt nicht mit. Sie braucht die Lösungen auf einem eigenen Blatt und eine Uhr.
Zielmarke setzen
Vor der ersten Frage wird laut gesagt, wie viele richtige Antworten es braucht. Siebzehn ist die amtliche Grenze und für eine Runde Erwachsener zu leicht; vierundzwanzig, wie in der Sendung, ist ein Wert, an dem man scheitern kann.
Fragen vorlesen
Jede Frage mit allen vier Antworten, einmal, dann dreißig Sekunden Zeit. Beim Gruppenspiel darf in der Zeit diskutiert werden; beim Einzelspiel ist Schweigen Pflicht. Nach den dreißig Sekunden geht es weiter, ohne Rücksicht.
Auswerten
Am Ende liest die Quizmasterin die Lösungen vor, und jede Person korrigiert den Zettel des Nachbarn. Wer die Zielmarke erreicht, hat bestanden; im Wettkampf gewinnt die höchste Zahl, bei Gleichstand entscheidet eine Frage aus dem Landesteil.
Die Regeln auf einen Blick
- Dreiunddreißig Fragen, jede mit vier Antworten, von denen genau eine stimmt.
- Pro Frage gibt es eine Antwort und keine Nachbesserung. Was auf dem Zettel steht, zählt.
- Beim Gruppenspiel darf beraten werden, aber nur eine Person schreibt.
- Beim Wettkampf schreibt jede Person für sich; Reden ist verboten, bis alle Zettel abgegeben sind.
- Die Zielmarke wird vor der ersten Frage genannt. Beim amtlichen Test sind es siebzehn richtige Antworten, zu Hause darf es mehr sein.
- Ein Telefon auf dem Tisch heißt: null Punkte für diese Person.
Woran es scheitert
Nicht an der Verfassung. Grundrechte, Wahlrecht, Gewaltenteilung — das haben die meisten aus der Schule noch im Kopf. Verloren wird bei den Fragen zu Geschichte nach 1945 und zu Zuständigkeiten: Wer ernennt die Minister, wie lange dauert eine Legislaturperiode, was ist eine Koalition. Und bei den Landesfragen, die kaum jemand je gelesen hat.
Der zweite Grund ist die Selbstsicherheit. Viele Fragen haben eine Antwort, die richtig klingt, und eine, die richtig ist. Wer als Gruppe spielt, sollte der Person zuhören, die zögert, nicht der, die am lautesten ist.
Wie viele Fragen es braucht
Dreiunddreißig sind die amtliche Zahl, und sie sind mit dreißig Sekunden pro Frage in gut zwanzig Minuten durch. Für Silvester ist das die richtige Länge. Bei Kindern ab zwölf lieber zwanzig Fragen und die Landesfragen weglassen.
Der Katalog ist frei zugänglich und enthält zu jeder Frage die Lösung. Man muss also nichts erfinden, und niemand kann sich über eine falsche Musterlösung streiten.
In der Sendung
Bei Big Brother war der Test im März 2024 die dritte Aufgabe der Woche. Die Gruppe hatte mehrere Tage zum Lernen, brauchte vierundzwanzig richtige Antworten und kam auf einundzwanzig — die Aufgabe galt als verloren, und das Einkaufsbudget blieb klein. Zu Hause steht statt des Budgets vielleicht der Abwasch auf dem Spiel.
Abwandlungen
- Als Wochenaufgabe: So wie in der Sendung: Die Gruppe bekommt den Fragenkatalog einige Tage vorher und darf lernen, aber am Prüfungstag zählt eine gemeinsame Punktzahl. Auf einer Klassenfahrt oder in einer WG ist das ein Vorwand, den Katalog tatsächlich einmal zu lesen.
- Nur Landesfragen: Zehn Fragen zum eigenen Bundesland, jede Person allein. Das dauert fünf Minuten und geht überraschend oft schief — die Landeshauptstadt wissen alle, das Landeswappen kaum jemand.
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