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Motiv zum Spiel Wasser schöpfen für Buchstaben
KI-generiertes Bild — keine Aufnahme aus einer Sendung

Wasser schöpfen für Buchstaben

Eine Mannschaft schleppt Wasser in eine hohe Tonne, bis die beschrifteten Bälle darin oben schwimmen und gegriffen werden können. Aus den Buchstaben muss ein Lösungswort gelegt werden — wer es zuerst richtig auf dem Boden liegen hat, gewinnt.

Mitspielende
4–16
Spieldauer
25 Min.
Vorbereitung
20 Min.
Schwierigkeit
Mittel
Ort
Draußen

Ein Blatt mit Ablauf, Regeln und Einkaufsliste zum Abhaken.

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So läuft das Spiel

  1. Bälle beschriften

    Je Mannschaft ein Lösungswort mit sieben bis neun Buchstaben aussuchen, alle gleich lang. Jeden Buchstaben mit wasserfestem Stift auf einen Tischtennisball schreiben, dazu drei bis vier Bälle mit Buchstaben, die nicht ins Wort gehören.

  2. Tonnen und Wasserstelle aufbauen

    Je Mannschaft ein leerer Mörtelkübel oder eine Regentonne, mindestens sechzig Zentimeter hoch, die Bälle hinein. Die Wasserstelle — ein voller Eimer, ein Planschbecken oder der Gartenhahn — steht zehn bis fünfzehn Meter entfernt. Neben jeder Tonne liegt ein Handtuch als Ablagefläche für die Buchstaben.

  3. Wasser tragen

    Auf Kommando laufen alle mit ihren Eimern los. Wie viele Eimer eine Mannschaft hat, legt ihr vorher fest — zwei Eimer für vier Leute zwingt zum Wechseln. Mit jedem Eimer steigt der Pegel, und die Bälle kommen dem Rand näher.

  4. Buchstaben fischen

    Sobald ein Ball ohne Eintauchen der Hand zu greifen ist, kommt er auf das Handtuch. Meist muss die Tonne fast voll sein; die letzten Zentimeter kosten die meisten Eimer.

  5. Das Wort legen

    Mit allen Bällen auf dem Handtuch beginnt das Sortieren. Wer glaubt, das Wort zu haben, ruft die Spielleitung. Stimmt es, ist die Runde vorbei.

Die Regeln auf einen Blick

  • Wasser kommt nur mit dem Eimer in die Tonne — kein Schlauch, keine Gießkanne.
  • In die Tonne greifen ist verboten. Ein Ball darf erst genommen werden, wenn er von selbst über den Rand schwappt oder ohne Eintauchen der Hand erreichbar ist.
  • Jeder Ball trägt genau einen Buchstaben; Bälle ohne Buchstaben sind Blindgänger und wandern zurück ins Wasser.
  • Das Lösungswort muss vollständig und in richtiger Reihenfolge liegen, bevor gerufen wird. Falsch gerufen kostet dreißig Sekunden Pause.
  • Wer die Tonne umwirft, beginnt mit leerer Tonne von vorn.

Wo die Zeit verloren geht

Nicht beim Laufen. Vier Leute mit zwei Zehn-Liter-Eimern füllen einen Mörtelkübel von sechzig Litern in etwa sechs Gängen, das dauert drei bis vier Minuten. Verloren geht die Zeit an der Tonne: Wer zu früh nach den Bällen greift, verschüttet Wasser und muss nachtragen. Und wer alle Bälle liegen hat, steht oft länger vor dem Wort als vorher am Wasser.

Sucht deshalb Wörter, die man kennt, aber nicht sofort sieht. „Regenschirm" ist gut, „Gartenparty" auch. Namen und Fremdwörter frustrieren.

Die Blindgänger machen das Spiel

Ohne die überzähligen Buchstaben wäre die zweite Hälfte ein Sortieren. Mit drei falschen Bällen im Kübel muss die Mannschaft entscheiden, welche Buchstaben sie ignoriert — und genau da liegen die meisten daneben. Ein zusätzliches E oder R stiftet mehr Verwirrung als ein X.

Mit acht Kindern

Für Kindergeburtstage kürzere Wörter mit fünf Buchstaben, kleinere Eimer und eine niedrigere Tonne. Alle laufen gleichzeitig, das ist der Sinn. Rechnet mit einer halben Stunde, davon zehn Minuten Abtrocknen.

In der Sendung

Bei Prominent getrennt heißt das Spiel „Wortschatz". Die Buchstaben liegen dort in einem Fass, und das Wort wird auf einer Tafel gebildet. In der ersten Staffel war es das Gruppenspiel, mit dem die Gewinnsumme verteidigt wurde; in der zweiten kam es als Spiel um den Einzug ins Halbfinale zurück.

Abwandlungen

  • Mit Löchern in der Tonne: Ein paar Löcher mit dem Nagel auf halber Höhe in einen alten Kübel, und die Mannschaft muss schneller tragen, als es ausläuft. Dann gewinnt nicht Ausdauer allein, sondern Tempo.
  • Drinnen mit Bechern: In der Wohnung geht es mit einer großen Vase, Bechern statt Eimern und dem Waschbecken als Quelle. Der Flur wird nass, mehr nicht.

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