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Motiv zum Spiel Wer hat das über wen gesagt
KI-generiertes Bild — keine Aufnahme aus einer Sendung

Wer hat das über wen gesagt

Aussagen über Leute im Raum werden vorgelesen, und alle tippen, von wem sie stammen. Wer am Ende die meisten Urheber richtig erkannt hat, gewinnt.

Mitspielende
5–12
Spieldauer
30 Min.
Vorbereitung
10 Min.
Schwierigkeit
Leicht
Ort
Drinnen

Ein Blatt mit Ablauf, Regeln und Einkaufsliste zum Abhaken.

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So läuft das Spiel

  1. Aussagen sammeln

    Alle bekommen zwei Zettel und fünf Minuten. Auf jeden Zettel kommt ein Satz über eine andere Person im Raum — „Sie kommt zu jeder Verabredung zehn Minuten zu spät“ — und unten klein der eigene Name. Die Zettel gehen gefaltet in eine Schale.

  2. Die Spielleitung liest quer

    Bevor es losgeht, liest die Spielleitung alle Zettel allein durch und legt weg, was verletzt statt neckt. Bei zehn Leuten sind das zwanzig Zettel, das dauert zwei Minuten.

  3. Eine Aussage vorlesen

    Die Spielleitung zieht einen Zettel und liest den Satz vor, samt der Person, um die es geht. Der Name des Urhebers bleibt verdeckt.

  4. Verdeckt tippen

    Alle außer dem Urheber schreiben einen Namen auf, wer den Satz geschrieben haben könnte. Dreißig Sekunden, dann wird gleichzeitig aufgedeckt.

  5. Auflösen und streiten

    Die Spielleitung nennt den Urheber. Wer richtig lag, bekommt einen Strich. Dann darf die betroffene Person eine Rückfrage stellen, und der Urheber muss antworten — das ist der Teil, für den das Spiel gemacht ist.

  6. Auszählen

    Nach dem letzten Zettel werden die Striche gezählt. Bei Gleichstand gewinnt, wer weniger eigene Aussagen erkannt bekommen hat, also am besten getarnt war.

Die Regeln auf einen Blick

  • Jede Person schreibt vor dem Spiel zwei Aussagen über andere Mitspielende auf, jede auf einen eigenen Zettel, unten den eigenen Namen.
  • Die Spielleitung liest nur die Aussage vor, nie den Namen darunter.
  • Getippt wird verdeckt auf einem Zettel, und alle decken gleichzeitig auf.
  • Ein richtiger Tipp auf den Urheber bringt einen Punkt.
  • Wer eine Aussage geschrieben hat, tippt bei dieser Runde nicht mit und darf nichts dazu sagen.
  • Wer eine Aussage selbst betrifft, darf nachfragen — aber erst nach dem Aufdecken.

Warum die Tarnung entscheidet

Nach drei oder vier Zetteln hat die Runde ein Gefühl dafür, wer wie schreibt. Wer immer in derselben Tonlage stichelt, wird ab der Mitte des Spiels bei jedem Satz erkannt und bringt den anderen Punkte. Die guten Spieler schreiben deshalb einen Satz, der nach jemand anderem klingt — oder über eine Person, mit der sie sonst kaum reden.

Genau das ist auch der Grund für die Regel, dass der Urheber während seiner Runde schweigt. Ein Grinsen reicht meist schon.

Wie viele Zettel es braucht

Zwei pro Person ist die untere Grenze. Bei sechs Leuten sind das zwölf Runden, das ist nach zwanzig Minuten vorbei. Bei zwölf Leuten sind es vierundzwanzig, und da lohnt es sich, nach der Hälfte eine Pause zu machen, weil die Rückfragen mit der Zeit länger werden.

Mehr als drei Zettel pro Person werden dünn. Die ersten beiden Sätze fallen jedem ein, der dritte ist oft nur noch eine Wiederholung.

Was schiefgeht

Der häufigste Fehler ist, den Satz zu hart zu machen, weil man witzig sein will. Dann sitzt jemand mit rotem Kopf da, und die nächsten fünf Runden sind zäh. Die zweite Falle ist eine Spielleitung, die selbst mitspielt und die Namen kennt — sie tippt dann besser als alle anderen. Wer die Schale hütet, spielt nicht mit.

In der Sendung

Bei Forsthaus Rampensau hieß das Spiel in der ersten Staffel „Klatsch und Tratsch“. Dort stammten die Sätze aus dem, was die Paare im Haus tatsächlich übereinander gesagt hatten und was die Kameras aufgezeichnet hatten. Zu Hause gibt es keine Kameras, deshalb schreiben alle ihre Sätze selbst — was das Spiel etwas zahmer und deutlich planbarer macht.

Abwandlungen

  • Mit Paaren: Wie in der Sendung treten Zweierteams an. Jedes Team tippt gemeinsam, und Aussagen über die eigene Teamhälfte bringen doppelte Punkte, wenn man den Urheber trifft.
  • Wer ist gemeint: Der Name der betroffenen Person wird beim Vorlesen weggelassen. Getippt werden dann zwei Namen: wer es geschrieben hat und über wen. Zwei Punkte pro Zettel sind möglich, das Spiel dauert entsprechend länger.

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