Wie Stationen funktionieren
Nicht alle spielen alles gleichzeitig. Teilt die Kinder in zwei Gruppen und lasst sie versetzt durch die Stationen laufen: Während die einen den Eierlauf machen, werfen die anderen Dosen. Das halbiert die Wartezeit, und Warten ist der Grund, warum Kindergeburtstage aus dem Ruder laufen.
Zwei Erwachsene genügen, einer je Gruppe. Wer allein betreut, nimmt drei Stationen statt fünf.
Die Reihenfolge hat einen Grund
Das Anschleichspiel steht vorn, weil alle mitmachen und niemand ausscheidet, solange ihr die Runde kurz haltet. Danach Sackhüpfen, das kostet Kraft. Der Eierlauf verlangt Ruhe, also kommt er, wenn die erste Aufregung raus ist.
Die Wasserstaffel steht bewusst am Schluss. Danach sind alle nass, und nass spielt es sich schlecht weiter. Bei unter fünfzehn Grad lasst sie weg und nehmt stattdessen eine zweite Runde Dosenwerfen.
Alter und Schwierigkeit
Für Kinder unter sechs verkürzt ihr jede Strecke auf die Hälfte und nehmt beim Eierlauf gekochte Eier. Ab acht funktioniert alles wie beschrieben. Bei gemischten Altern lasst die Älteren rückwärts laufen — das ist gerechter als ihnen Vorsprung zu nehmen und macht ihnen mehr Spaß.
Was vorher aufgebaut sein muss
Alle fünf Stationen stehen, bevor das erste Kind da ist. Umbauen zwischen den Spielen kostet zehn Minuten, in denen sechzehn Kinder unbeschäftigt sind, und das ist die längste Viertelstunde des Tages.
Legt eine Kiste mit Ersatz bereit: zusätzliche Eier, ein zweiter Schwamm, ein Handtuch. Irgendetwas geht kaputt.








