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Ein aufgerolltes violettes Gurtband mit Metallratsche auf einer Wiese, dahinter unscharf zwei Baumstämme.
KI-generiertes Bild — keine Aufnahme aus einer Sendung

Auf der Slackline bleiben

Ein Gurtband zwischen zwei Bäumen, und alle Mitspielenden versuchen, sich möglichst lange darauf zu halten. Gewertet wird die längste Zeit ohne Bodenkontakt aus drei Versuchen.

Mitspielende
2–12
Spieldauer
20 Min.
Vorbereitung
20 Min.
Schwierigkeit
Schwer
Ort
Draußen

Ein Blatt mit Ablauf, Regeln und Einkaufsliste zum Abhaken.

Passt zu

Das brauchst du

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So läuft das Spiel

  1. Line aufbauen

    Zwei stabile Bäume im Abstand von acht bis zwölf Metern auswählen. Den Baumschutz aus dem Slackline-Set umlegen, Gurtband durchführen, mit der Ratsche spannen. Straff, aber nicht bretthart — eine leicht federnde Line verzeiht mehr.

  2. Höhe prüfen

    Die Höhe an den Bäumen messen, nicht in der Mitte: kniehoch. Auf acht bis zwölf Metern hängt die Line unter einer Person um zwanzig bis vierzig Zentimeter durch — wer sie unbelastet in der Mitte kniehoch legt, steht belastet auf dem Gras. Wer höher spannt, fällt weiter; das Spiel wird davon nicht besser.

  3. Reihenfolge auslosen

    Wer zuletzt geht, hat einen Vorteil: Er weiß, welche Zeit zu schlagen ist. Deshalb auslosen und nicht aussuchen lassen.

  4. Aufsteigen

    Ein Fuß längs auf die Line, der Blick geht nach vorn auf den Baum — nicht nach unten auf die Füße. Sobald das zweite Bein oben ist, läuft die Uhr.

  5. Halten

    Gewertet wird die Zeit bis zum ersten Bodenkontakt. Zappeln ist erlaubt, Festhalten an Ästen oder Personen nicht.

  6. Auswerten

    Jede Person hat drei Versuche, die beste Zeit zählt. Bei Gleichstand entscheidet ein Stechen mit einem Bein.

Die Regeln auf einen Blick

  • Die Uhr startet, sobald beide Füße oben sind, und stoppt beim ersten Bodenkontakt.
  • Festhalten ist nicht erlaubt — weder an Bäumen noch an anderen Personen.
  • Die Arme dürfen frei benutzt werden. Hilfsmittel wie Stangen oder Stöcke sind nicht erlaubt.
  • Drei Versuche pro Person, die beste Zeit zählt.
  • Während eines Versuchs betritt niemand sonst die Line oder rüttelt daran.

Was Anfänger falsch machen

Fast alle schauen auf ihre Füße. Das Gleichgewicht regelt sich aber über den Horizont — wer einen festen Punkt auf Augenhöhe fixiert, steht sofort ruhiger. Der zweite Fehler ist ein steifes Standbein. Ein leicht gebeugtes Knie federt die Schwingung der Line ab, ein durchgestrecktes gibt sie an den ganzen Körper weiter.

Rechnet damit, dass die ersten Versuche unter einer Sekunde liegen. Nach zwanzig Minuten stehen die meisten mehrere Sekunden. Genau dieser sichtbare Fortschritt macht das Spiel als Wettbewerb interessant.

Aufbau und Rücksicht

Der Aufbau dauert beim ersten Mal länger als gedacht. Plant zwanzig Minuten ein und lest die Anleitung der Ratsche vorher; beim Spannen klemmt man sich dort schnell die Finger. Verletzen wird man sich aber vor allem beim Absteigen, und das passiert bei jedem Versuch — deshalb die niedrige Höhe und der freie Boden.

In vielen öffentlichen Parks ist das Spannen zwischen Bäumen geregelt oder untersagt. Ein Blick in die Parkordnung erspart die Diskussion vor Ort.

Abwandlungen

  • Zu zweit: Zwei Personen steigen von entgegengesetzten Seiten auf und versuchen, aneinander vorbeizukommen. Gewertet wird, ob beide es schaffen, ohne den Boden zu berühren. Nur mit einem Set, das laut Hersteller für zwei Personen gleichzeitig zugelassen ist — die meisten Einsteigersets sind es nicht.
  • Mit Aufgabe: Oben angekommen müssen Fragen beantwortet oder ein Becher weitergereicht werden. Die geteilte Aufmerksamkeit kostet mehr Zeit, als man erwartet.
  • Ohne Slackline: Ein Balken, eine Bordsteinkante oder ein auf dem Boden liegendes Seil tun es zum Ausprobieren. Das Spiel wird leichter, funktioniert aber.

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  • 4–12 Pers.
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  • Schwer