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Motiv zum Spiel Bälle über Bretter ins Ziel
KI-generiertes Bild — keine Aufnahme aus einer Sendung

Bälle über Bretter ins Ziel

Eine Mannschaft hält Bretter aneinander und rollt einen Ball darüber bis in einen Eimer, ohne dass er den Boden berührt. Gewonnen hat, wer in der Zeit die meisten Bälle im Eimer hat.

Mitspielende
6–16
Spieldauer
20 Min.
Vorbereitung
10 Min.
Schwierigkeit
Mittel
Ort
Draußen

Ein Blatt mit Ablauf, Regeln und Einkaufsliste zum Abhaken.

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So läuft das Spiel

  1. Strecke abstecken

    Start und Eimer mit Hütchen markieren, zwanzig bis dreißig Meter auseinander. Der Eimer steht auf dem Boden, ohne Kippen — wer will, beschwert ihn mit ein paar Steinen.

  2. Bretter verteilen

    Jede Person bekommt eine Latte von etwa einem Meter Länge und zehn bis fünfzehn Zentimetern Breite, gehobelt und ohne Splitter. Rohe Dachlatten sind zu schmal und zu rau, Regalböden zu glatt.

  3. Kette bilden

    Gespielt wird bei sechs bis elf Personen als eine einzige Mannschaft gegen die Uhr, ab zwölf in zwei möglichst gleich großen Mannschaften nacheinander. Die Mannschaft stellt sich in einer Reihe auf, die Bretter bilden eine Rinne mit leichtem Gefälle. Wer am Start steht, legt den ersten Ball auf sein Brett.

  4. Ball weiterreichen

    Der Ball rollt von Brett zu Brett. Sobald er ein Brett verlassen hat, läuft dessen Träger nach vorn ans Ende der Kette. So wandert die Rinne bis zum Eimer — die letzte Person kippt ihr Brett und lässt den Ball hineinfallen.

  5. Nächster Ball

    Fällt der Ball in den Eimer, holt die Mannschaft den nächsten vom Start. Fünf bis acht Minuten je Mannschaft, dann ist die andere dran.

Die Regeln auf einen Blick

  • Jede Person hält genau ein Brett und darf es nicht loslassen.
  • Der Ball wird nur von Brettern bewegt; Hände, Füße oder Bauch sind tabu — nur die Spielleitung darf einen Ball zum Einsetzen oder nach einem Bodenfehler mit der Hand zum Start zurückbringen.
  • Berührt der Ball den Boden, geht er zurück an den Start.
  • Wer den Ball abgegeben hat, darf nach vorn laufen und sich wieder anstellen — so wandert die Strecke mit.
  • Gewertet wird, was beim Pfiff im Eimer liegt; ein Ball auf dem Brett zählt nicht.

Warum Kommunikation den Ball hält

Der Ball fällt nicht, weil jemand ungeschickt ist. Er fällt, weil zwei Bretter nicht aneinander stoßen oder das nächste zu tief hängt. Eine Mannschaft, die redet — „ich bin dran, halt still, jetzt" — bringt zwei von drei Bällen durch. Eine, die schweigt, bringt keinen.

Die Person mit dem Ball gibt das Tempo vor. Alle anderen halten das Brett ruhig und warten. Wer vorauseilt, reißt eine Lücke.

Der Gang nach vorn

Die Kette wandert, und das ist die schwierige Stelle: Wer den Ball gerade weitergegeben hat, muss mit dem eigenen Brett außen herum an die Spitze laufen und sich so einfügen, dass das Gefälle stimmt. Das Brett dabei senkrecht tragen, nicht quer — quer ist es auf Kopfhöhe der anderen. Beim ersten Mal stolpert das. Übt die Kette einmal ohne Ball, dann läuft es.

Mit sechs Leuten braucht ihr etwa fünf Wanderschritte für dreißig Meter. Mit zehn Leuten sind es drei, dafür wird die Reihe unübersichtlich.

Was bei Wind passiert

Tischtennisbälle wiegen fast nichts. Ab einer leichten Brise fliegen sie vom Brett. Dann Tennisbälle nehmen — die rollen langsamer und liegen sicherer, brauchen aber breitere Bretter.

In der Sendung

Bei Prominent getrennt heißt das Spiel „Brett-à-Porter" und wird als Gruppenspiel um die Gewinnsumme gespielt. In der dritten Staffel traten zuerst die Männer an, dann die Frauen; in der fünften verspielten beide Mannschaften fast das gesamte Geld. Das sagt etwas über das Spiel: Es sieht leichter aus, als es ist.

Abwandlungen

  • Mit Geld auf dem Spiel: Die Sendung spielt um eine Summe, die mit jedem Fehler sinkt. Zu Hause: Jeder Ball am Boden kostet einen Punkt vom Startguthaben. Das ändert die Haltung — plötzlich gehen alle langsam.
  • Mit Golfbällen: Schwerer und schneller. Golfbälle rollen auf Holz kaum zu bremsen; die Rinne muss dann fast waagerecht liegen.

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