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Motiv zum Spiel Turm stapeln auf hängender Platte
KI-generiertes Bild — keine Aufnahme aus einer Sendung

Turm stapeln auf hängender Platte

Vier Personen halten ein Brett an Schnüren in der Schwebe, eine fünfte stapelt Holzklötze darauf. Gewonnen hat die Mannschaft, deren Turm nach Ablauf der Zeit am höchsten steht.

Mitspielende
5–15
Spieldauer
20 Min.
Vorbereitung
15 Min.
Schwierigkeit
Mittel
Ort
Draußen

Ein Blatt mit Ablauf, Regeln und Einkaufsliste zum Abhaken.

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So läuft das Spiel

  1. Das Brett anschlagen

    Ein Brett von etwa vierzig mal vierzig Zentimetern bekommt in jede Ecke ein Loch. Durch jedes Loch kommt eine Schnur von zwei Metern, unten verknotet. Ein Tablett mit Rand geht auch, dann werden die Schnüre um die Ecken gebunden.

  2. Mannschaften aufstellen

    Je Mannschaft vier Haltende und eine stapelnde Person. Die vier stehen im Quadrat um das Brett, jeder mit einem Schnurende in der Hand, etwa anderthalb Meter vom Brett entfernt.

  3. Das Brett in die Waage bringen

    Alle vier ziehen leicht an, bis das Brett auf Hüfthöhe hängt und nicht mehr kippelt. Das dauert eine halbe Minute und ist die erste Absprache, die die Mannschaft treffen muss.

  4. Stapeln

    Auf das Startzeichen legt die stapelnde Person Klotz auf Klotz. Ein Vorrat von zwanzig Klötzen liegt am Boden neben ihr. Sie darf so schnell bauen, wie sie will.

  5. Nach dem Sturz

    Fällt der Turm, werden die Klötze auf dem Brett und am Boden beiseitegeräumt. Neu gebaut wird nur aus dem Vorrat — wer viel verliert, hat am Ende zu wenig Material.

  6. Messen

    Beim Pfiff bleibt alles stehen, zehn Sekunden lang. Dann wird gezählt: Höhe in Klötzen. Die höchste Zahl gewinnt.

Die Regeln auf einen Blick

  • Das Brett hängt nur an den Schnüren; niemand fasst es an.
  • Nur die stapelnde Person berührt die Klötze.
  • Kippt der Turm, wird ab dem Brett neu gebaut — heruntergefallene Klötze zählen nicht mehr.
  • Fünf Minuten je Mannschaft; gewertet wird, was beim Pfiff noch steht.
  • Gleiche Höhe: Es gewinnt der Turm, der nach zehn Sekunden Warten noch steht.

Woran die meisten Türme scheitern

Nicht am Stapeln. Am Reden. Vier Leute halten je eine Schnur, und sobald einer nachgibt, kippt das Brett zu ihm hin und alle anderen ziehen reflexhaft an. Der Turm fällt, bevor der dritte Klotz liegt. Mannschaften, die vor dem Start festlegen, wer Kommandos gibt, kommen auf acht bis zwölf Klötze; Mannschaften, bei denen alle gleichzeitig rufen, auf vier.

Ein zweiter Fehler: zu straff ziehen. Ein Brett, das unter Spannung hängt, überträgt jedes Zittern. Die Schnüre dürfen leicht durchhängen.

Wie hoch es wird

Mit dem üblichen Wackelturm-Set aus 54 Klötzen steht ein Turm von zehn Klötzen Höhe recht zuverlässig, ab fünfzehn wird es Glückssache. Wer die Klötze quer im Wechsel legt, zwei nebeneinander und dann zwei darüber, baut stabiler als in einer einzelnen Säule — verbraucht aber doppelt so viel Material. Beides ist erlaubt, und die Wahl entscheidet oft das Spiel.

Bei Kindern reichen drei Minuten. Fünf Minuten sind für Erwachsene richtig; länger wird es zäh, weil die Arme müde werden und das Brett immer unruhiger hängt.

In der Sendung

Bei Promis unter Palmen heißt das Teamspiel „Hochstapler". In der dritten Staffel wurden die Holzquadrate mit einem Kran gesetzt, in der vierten hing die Platte an Seilen und die Mannschaft balancierte sie gemeinsam. Die Fernsehfassung spielt am Strand mit großen Klötzen; zu Hause tun es das Wackelturm-Set und ein Brett aus dem Baumarkt.

Abwandlungen

  • Mit dem Kran: So lief die erste Fassung in der Sendung: Die Klötze werden nicht von Hand gesetzt, sondern hängen an einer Schnur mit Haken, die eine Person an einem Stab führt. Das Brett steht dann fest am Boden. Deutlich langsamer, für Erwachsene aber die schwerere und bessere Fassung.
  • Zu zweit halten: Bei kleinen Gruppen hält jede Person zwei Schnüre, eine in jeder Hand. Das Brett wackelt mehr, weil zwei Menschen weniger ausgleichen können — für Kinder ab zehn machbar, wenn das Brett tiefer hängt.

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