
Menschen-Memory
Die Mitspielenden sind die Karten. Zwei werden aufgedeckt, zeigen ihre Geste — passen sie zusammen, ist das Paar gefunden. Und alle merken sich mit.
- Mitspielende
- 9–25
- Spieldauer
- 20 Min.
- Vorbereitung
- 10 Min.
- Schwierigkeit
- Leicht
- Ort
- Drinnen und draußen
Ein Blatt mit Ablauf, Regeln und Einkaufsliste zum Abhaken.
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So läuft das Spiel
Paare zuteilen
Bei sechzehn Karten acht Gesten, jede zweimal. Jede Person zieht einen Zettel mit ihrer Geste und behält sie für sich.
Aufstellen
Alle Karten setzen sich in ein Raster auf den Boden, vier mal vier. Der Platz wird ausgelost, nicht gewählt.
Aufdecken
Die ratende Person tippt zwei Karten an. Beide führen ihre Geste einmal deutlich aus.
Paar oder nicht
Stimmen sie überein, steht das Paar auf und geht an den Rand. Sonst bleiben beide sitzen und der Nächste ist dran.
Weiter, bis leer
Reihum, bis das Raster leer ist. Wer sitzt, merkt sich mit — im nächsten Zug ist er selbst dran.
Die Regeln auf einen Blick
- Die Karten sitzen still und zeigen ihre Geste nur, wenn sie aufgedeckt werden.
- Pro Zug werden genau zwei aufgedeckt.
- Ein Paar wird herausgenommen und stellt sich an den Rand.
- Kein Kartenpaar verrät sich durch Blicke — wer schummelt, wird umgeteilt.
- Gewonnen hat, wer die meisten Paare gefunden hat.
Warum es besser funktioniert als mit Karten
Weil man sich Menschen besser merkt als Bilder. Nach zwei Zügen weiß die ganze Gruppe, wo der eine sitzt, der so komisch gewinkt hat. Das Spiel ist deshalb schneller vorbei als klassisches Memory — und gerade für Gruppen, die sich noch nicht kennen, das bessere Aufwärmspiel.
Abwandlungen
Mit Geräuschen. Statt Gesten Tierlaute oder kurze Töne. Für Kinder deutlich leichter zu merken.
Mit Namen. Jede Karte nennt beim Aufdecken ihren eigenen Vornamen und die Geste. Nach einer Runde kennt jeder jeden — dafür allein lohnt es sich.
Als Wettbewerb. Zwei Mannschaften wechseln sich ab. Gefundene Paare zählen für die Mannschaft, die sie aufgedeckt hat.
Woher es kommt
Eine Gruppenfassung des Memory-Spiels aus der Jugendarbeit. In Reality-Formaten taucht das Prinzip als Gedächtnisaufgabe auf; eine bestimmte Sendung konnten wir nicht belegen.
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